Wasserspender: Kosten / Preise

Was kostet ein Wasserspender?

Zustand Preis
Neu 400€ bis 3.000€

Preise variieren stark, je nach Installation, Wasser- und Wartungskosten. Im besten Falle vergleichen Sie mehrere Anbieter.

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Kühles, klares Wasser auf Knopfdruck, das ist Verheißung und Kapital eines Wasserspenders. Ist es in kleinen Büros noch kein Problem, den Durst der Mitarbeiter mit einem ausreichenden Vorrat an Trinkflaschen zu versorgen, macht ab einer gewissen Größe der Verbrauch die Leergutverwaltung und Nachbestellung zu einer zeitraubenden Angelegenheit. Wer einen Wasserspender kaufen möchte, muss sich dabei zwischen zwei grundverschiedenen Systemen entscheiden: Zieht man einen Wasserspender mit Festwasseranschluss vor, oder soll es doch ein System mit Wassergallonen sein?

Gallone oder Trinkwasseranschluss?

Der Wasserspender mit Gallone ist in der Anschaffung meistens deutlich günstiger und schon ab 100€ zu haben. Für teure Modelle muss dann allerdings doch deutlich über 500€ gezahlt werden. Sehr viel tiefer in die Tasche greifen die Käufer von Wasserspendern mit Festwasseranschluss, deren Installation natürlich bereits deutlich aufwendiger ist. Hier müssen Leitungen verlegt werden, die Geräte brauchen Filter, ein Kühlsystem oder eine Heizeinheit und sind damit technisch anspruchsvoller. Wasserspender mit Festwasseranschluss kosten 800 bist 1.500€, mit Vorrichtung für Kohlensäure zwischen 1.700 und 3.500€. Beleuchtete Designgeräte kann man ab 4.000€ erstehen, Sonderanfertigungen können bis zu 8.000€ kosten. Der Vorteil bei fest installierten Geräten ist im Vergleich zum Wasserspender mit Gallone natürlich, dass die Folgekosten sehr viel geringer sind. 1.000 Liter Trinkwasser kosten nur ein paar Euro, eine Gallone mit 18 Litern dagegen 8-12€. Auf lange Sicht kommt eine fest installierte Anlage also deutlich günstiger.

Wasserspender kaufen – oder doch mieten?

Die meisten Anbieter von Wasserspendern bieten auch an, ihre Geräte zu vermieten. Für einen Betrag von etwa 15-40€ im Monat wird dabei nicht nur ein Wasserspender mit Gallone am Ort der Wahl aufgestellt, sondern auch für die ständige Wartung des Gerätes gesorgt. Diese fällt bei gekauften Geräten nicht nur zeitlich, sondern auch finanziell ins Gewicht, da bei Wasserspendern sehr genau auf die Hygiene geachtet werden muss. Während die Grundmiete der Spender also verhältnismäßig gering ausfällt, verdienen die Anbieter hauptsächlich am Wasser, das dann blauschimmernd im Spender auf den Knopfdruck wartet. Gerade wer kurzfristig einen erhöhten Wasserbedarf hat – etwa für eine große Veranstaltung, oder wegen großer Sommerhitze – oder nicht langfristig im selben Gebäude bleiben möchte, sollte eher zur Miete als zum Kauf tendieren. Einen Wasserspender zu kaufen lohnt sich auf lange Sicht also, man spart nicht nur an Trinkflaschen, sondern kann auch wartenden Kunden direkte und unkomplizierte Wasserversorgung anbieten. Hier gilt: Für ein Gallonensystem macht es meistens mehr Sinn das Gerät zu mieten, Wasserspender mit Festwasseranschluss sollten hingegen gekauft werden. Die hohen Anschaffungskosten rentieren sich auf lange Sicht. Und dann heißt es – Knopf drücken und das Wasser genießen.